03 Games-Branche in Deutschland

Das vergangene Jahr war für die deutsche Games-Branche herausfordernd: Das Hin und Her bei der Games-Förderung und die auch dadurch geringe internationale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands traf auf die zwar abgeschwächte, aber weiter anhaltende Konsolidierungswelle, die die globale Games-Branche erfasst hat.

Dementsprechend verhalten gingen die deutschen Games-Unternehmen in das Jahr 2025: Lediglich 17 Prozent der Games-Unternehmen in Deutschland erwarteten eine positive wirtschaftliche Entwicklung für die gesamte Branche. Im Vergleich zum Vorjahr (12 Prozent) konnte dieser Wert zwar wieder etwas zulegen, bleibt aber weit entfernt von den 48 Prozent von vor zwei Jahren. Wenn die Unternehmen ihre eigene Geschäftsentwicklung abschätzen sollten, war der Blick auf 2025 dagegen deutlich positiver. Mit 52 Prozent gingen mehr als die Hälfte der Games-Unternehmen von einer eher oder sogar sehr positiven wirtschaftlichen Entwicklung ihres eigenen Geschäftsbetriebs im Jahr 2025 aus – zwei Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr. Lediglich 15 Prozent rechneten mit einer negativen Entwicklung. 2024 lag dieser Wert noch bei 19 Prozent.

Lediglich 17 Prozent der Games-Unternehmen in Deutschland erwarten für 2025 eine positive wirtschaftliche Entwicklung für die gesamte Branche.

Trotz des insgesamt verhaltenen Blicks auf die Entwicklung der gesamten Branche zeigt die Erwartungshaltung gegenüber der eigenen Unternehmensentwicklung eine durchaus positive Tendenz. Diese wird auch durch die weltweiten Umsatzentwicklungen gestützt: So gehen beispielsweise die Marktforscher von Newzoo von einem weltweiten Wachstum des Games-Marktes von rund 3,4 Prozent auf rund 189 Milliarden US-Dollar 2025 aus.

[1] Global games market report & forecast Q2 2025 update (newzoo.com).