03 Games-Branche in Deutschland

Die Lage für die Games-Branche in Deutschland und weltweit bleibt weiterhin herausfordernd. Das zeigt der Blick auf die vielen negativen Nachrichten in den vergangenen Monaten, die sich – wenn auch abgeschwächt – in den Daten zur Beschäftigungssituation in Deutschland widerspiegeln.

Dennoch gibt es auch Gründe, wieder zuversichtlicher zu sein. Das zeigt das game Branchenbarometer 2026: So geht knapp jedes dritte Unternehmen (29 Prozent) von einer positiven Entwicklung der Games-Branche 2026 aus. Ein Jahr zuvor lag dieser Wert bei nur 17 Prozent. Eine negative Entwicklung der Branche erwarten 31 Prozent der Games-Unternehmen – im Vergleich zu den 45 Prozent vor einem Jahr ein deutlicher Rückgang. Die eigene wirtschaftliche Entwicklung sehen die Games-Unternehmen deutlich positiver: Mehr als jedes zweite Games-Unternehmen in Deutschland (53 Prozent) geht von guten Geschäften im kommenden Jahr aus. Im Vorjahr lag dieser Wert bei 52 Prozent. Eine negative Entwicklung erwarten nur 12 Prozent, vor einem Jahr waren es noch 15 Prozent. Bei der Personalplanung bleiben die Unternehmen dennoch vorerst vorsichtig: So geht rund jedes dritte Games-Unternehmen (32 Prozent) von Neueinstellungen aus. Dieser Wert hat sich zum Vorjahr nicht verändert.

29 Prozent der Games-Unternehmen gehen von einer positiven Entwicklung der Games-Branche 2026 aus. Ein Jahr zuvor lag dieser Wert bei nur 17 Prozent.

Auch die Entwicklung des weltweiten Games-Marktes lässt Grund für Zuversicht: So stieg der Umsatz 2025 laut Newzoo auf 201,6 Milliarden US-Dollar. Auch für 2026 stehen die Zeichen auf weiteres Wachstum: 2026 sollen weltweit 213,9 Milliarden US-Dollar mit Games umgesetzt werden.