03.1 Beschäftigte und Unternehmen

Wie herausfordernd die Zeiten für die Games-Unternehmen in Deutschland weiterhin sind, zeigt ein Blick auf die Daten zu Unternehmen und Beschäftigten:

Nachdem 2025 erstmals seit langer Zeit die Anzahl der Games-Unternehmen und -Beschäftigten rückläufig war, hat sich die Entwicklung in diesem Jahr nur teilweise verbessert. So stieg die Anzahl der Unternehmen wieder leicht von 917 auf 956. Das entspricht einem Wachstum von 4 Prozent. Die Anzahl der Beschäftigten ging allerdings erneut zurück. So arbeiteten bei Games-Entwicklern und Publishern zuletzt 12.235 Menschen, was einem Minus von 3 Prozent entspricht. Insgesamt sichert die Games-Branche weiterhin über 30.000 Arbeitsplätze in Deutschland. Dazu zählen neben den Bereichen Entwicklung und Publishing beispielsweise auch Fachkräfte in Bildungseinrichtungen, Medien und im öffentlichen Sektor oder Handel.[T

Bei den Unternehmen wächst vor allem die Zahl der reinen Entwicklerstudios: Sie steigt um 6 Prozent auf 474 Unternehmen. Die Zahl der Unternehmen, die sowohl entwickeln als auch publishen, legt um 3 Prozent auf 427 zu. Die Zahl der reinen Publisher wächst um 2 Prozent auf 55 Unternehmen. Diese Zunahme bedeutet eine Trendumkehr: Nach der Einführung der bundesweiten Games-Förderung 2020 kam es zunächst zu einer Gründungswelle: Innerhalb von vier Jahren stieg die Anzahl der Games-Unternehmen um über 50 Prozent. Die Dynamik nahm kontinuierlich ab, bis es 2025 sogar zu einem Rückgang von 4 Prozent kam. Dieser Trend kehrt sich nun wieder um. Möglich wurde das trotz der globalen Konsolidierung durch verlässlichere Förderbedingungen unter der neuen Bundesregierung und durch das erstmals durchgeführte „Press Start“-Gründungsstipendium.

Nach einem Rückgang 2024 wuchs die Anzahl der Games-Unternehmen in Deutschland 2025 um 4 Prozent.