08 esports player foundation

E-Sport hat sich in den vergangenen Jahren weiter als globales Massenphänomen etabliert, das auch in Deutschland ein Millionenpublikum begeistert. Zahlreiche Hobby- und Nachwuchsspielerinnen und -spieler sind im E-Sport aktiv.

Die Professionalisierung im Spitzenbereich wächst zudem kontinuierlich. Parallel dazu entwickeln sich Strukturen, Ausbildungswege und Förderangebote zunehmend weiter. Die Anerkennung der Gemeinnützigkeit für E-Sport-Vereine, die seit Anfang 2026 möglich ist, ist ein weiterer Meilenstein für den E-Sport als Breitensport in Deutschland.

Die esports player foundation begleitet ambitionierte E-Sportlerinnen und E-Sportler auf dem Weg an die Spitze.

Was braucht es, um aus Talent nachhaltige Exzellenz zu entwickeln? Im E-Sport spielen neben einer schnellen Reaktionsfähigkeit, strategischem Denken und Präzision auch Themen wie Wertebildung, Struktur und die Zukunftsperspektiven für die Weiterentwicklung der Spielerinnen und Spieler eine wichtige Rolle. Um wahre Exzellenz über das spielerische Können hinaus zu entfalten, braucht es daher eine gezielte Förderung. Genau hier setzt die esports player foundation (epf) an.

Seit 2020 begleitet die epf als weltweit erste Talentförderung ihrer Art ambitionierte E-Sportlerinnen und E-Sportler auf dem Weg an die Spitze. Im dynamischen E-Sport-Umfeld bietet die epf ein stabiles Fundament und ist Partner für Leistung, Bildung, mentale Stärke sowie Karriere- und Zukunftsperspektiven. Die ganzheitliche Talentförderung durch die epf umfasst neben In-Game-Coaching auch die sportpsychologische Begleitung, Fitness- und Ernährungsberatung, Hardware-Support sowie Unterstützung bei der Karriereplanung. Dabei werden mehr als 100 E-Sport-Talente in Brawl Stars, Counter-Strike 2, EA FC,  Fortnite, League of Legends und Valorant individuell betreut.

Das Angebot der epf wurde in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut und weiter professionalisiert. Im Fokus steht die nachhaltige Talententwicklung. Dabei kooperiert die epf erfolgreich mit Partnern aus der Games-Branche und anderen Bereichen. Seit 2023 erhalten junge Talente, etwa im Rahmen der Kooperation mit XPERION, Deutschlands größter Gaming-Location, erste Praxiserfahrungen im Team. Die daraus entstandenen „NXT“-Teams sind heute fester Bestandteil der epf-Förderstruktur, etwa das DKB XPERION NXT–League of Legends-Team, das sich mit seinen Nachwuchstalenten 2024 in der 2. Division der professionellen Techniker Prime League etablierte. Oder der NXT Gen Cup, aus dem jährlich neue EA-FC-Stipendiatinnen und ‑Stipendiaten hervorgehen, die sich einen Weg in die Profiwelt erarbeiten. So entstehen strukturierte Wege von der Breite in die Spitze.

Auch im Bereich Sichtbarkeit und Anerkennung junger Talente setzt die epf wichtige Impulse. Gemeinsam mit der Deutschen Kreditbank (DKB) wurde der „Nachwuchsspieler*in des Jahres“-Award 2025 fortgeführt. Die Auszeichnung würdigt herausragende junge Talente und stärkt ihre Sichtbarkeit innerhalb des E-Sports. Ergänzend dazu wurde 2025 gemeinsam mit der Deutschen Telekom im Rahmen der langjährigen Equal Esports Initiative zur Stärkung von Vielfalt im E-Sport erstmals ein „Spieler*in des Jahres“-Award vergeben, mit dem die Valorant-Spielerin Evi „Blossi“ Sutter ausgezeichnet wurde. Solche Formate und gezielte Maßnahmen zur Sichtbarmachung stärken Motivation, Orientierung und Identifikation innerhalb des E-Sports und tragen dazu bei, E-Sport-Karrieren frühzeitig greifbarer zu machen.

Die Vereinbarkeit von E-Sport und beruflicher Zukunft wurde ebenfalls weiter gestärkt. Gemeinsam mit der Deutschen Bahn werden seit 2024 Modelle für duale Karrieren etabliert und seither erfolgreich weitergeführt. Sie ermöglichen es Talenten, ihre sportliche Laufbahn mit Ausbildung oder Studium zu verbinden. So entstehen nachhaltige Entwicklungspfade über die aktive Karriere hinaus und ein stabiles Fundament für die persönliche Entwicklung.

Die epf begleitet einen Meilenstein für den deutschen E-Sport: die Einführung der ersten deutschen Nationalmannschaften.

Ein weiterer Meilenstein für den deutschen E-Sport war die Einführung der ersten offiziellen Nationalmannschaften. Gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), dem  E-Sport-Bund Deutschland, und dem game – Verband der deutschen Games-Branche stellt die esports player foundation erstmals Nationalteams für den Esports Nations Cup 2026 auf. Die epf übernimmt dabei die Verantwortung für das Scouting, die sportliche Bewertung sowie die ganzheitliche Betreuung der Athletinnen und Athleten. Aufbauend auf den bestehenden Förderstrukturen werden die Teams zusammengestellt und im Training eng begleitet. Die epf schafft damit einen professionellen Rahmen, in dem Talente optimal auf den internationalen Wettbewerb vorbereitet werden.

Getragen wird die epf weiterhin von einem starken Partnernetzwerk aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, darunter die Deutsche Telekom, die Deutsche Bahn, die Deutsche Kreditbank (DKB) sowie das Land Berlin. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, Deutschland langfristig als verantwortungsvollen, leistungsstarken und nachhaltigen E-Sport-Standort zu etablieren. Die esports player foundation bleibt dabei ein zentraler Impulsgeber für die Entwicklung von Talenten und für die Zukunft des E-Sports insgesamt.