Diversity und „Hier spielt Vielfalt“

TeamVielfalt

Die Games-Branche ist zu Recht stolz darauf, wie unglaublich vielfältig ihre Games und ihre Communitys sind. Weltweit spielen mehr als 3 Milliarden Menschen Computer- und Videospiele – unabhängig von Alter, Geschlecht, Nationalität, Religion oder sexueller Orientierung. Und so vielfältig sind auch die tausenden Games-Entwicklerinnen und -Entwickler weltweit.

Darum hat die deutsche Games-Branche 2019 die Initiative Hier spielt Vielfalt gestartet, um ihr Engagement für eine offene und bunte Games-Kultur zusätzlich zu verstärken. Das gemeinsame Selbstverständnis hierzu wurde bisher von insgesamt mehr als 1.700 Einzelpersonen sowie Unternehmen und Organisationen unterzeichnet.

Um dem Thema Diversität darüber hinaus mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen, hat der game den Best Practice Guide Diversity veröffentlicht. Er gibt allen Lesenden konkrete Tipps, Best-Practice-Beispiele und Hilfestellungen zum Aufbau diverser Teams und Games-Communitys und wird fortlaufend erweitert. So finden sich im Guide Beiträge zu Diversität in der Unternehmenskultur, Barrierefreiheit, Safer Spaces auf Events, Vielfalt in der Bildung oder rechtliche Tipps zu Diversität im Arbeitsalltag. Games-Unternehmen bekommen dort zudem kostenfreie Vorlagen für einen Verhaltenskodex und eine Safer Space Policy für die eigene Nutzung. Auf game.de finden Spiele-Entwickelnde eine Sammlung an hilfreichen öffentlichen Online-Ressourcen zum Thema Barrierefreiheit. Zudem nimmt der Verband an unterschiedlichen Diskussionen, Talks und Events zu Diversität teil, vermittelt hierzu etliche Ansprechpersonen und bringt Erfahrungen aus der Games-Branche ein.

Umwelt- und Klimaschutz in der Games-Branche

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Die Folgen der Klimakrise sind bereits heute deutlich spürbar. Wirtschaft, Politik und Gesellschaft müssen jetzt handeln, um der sich verstärkenden Krise entgegenzuwirken.

Die Games-Branche nimmt ihre gesellschaftliche Verantwortung hier sehr ernst. Allein in Deutschland engagieren sich die meisten Spiele-Unternehmen bereits, um noch nachhaltiger zu wirtschaften, etwa durch Klima- und Umweltschutzprogramme, Sparmaßnahmen bei Energie und Heizung, die Nutzung von Ökostrom oder Weiteres. Und auch weltweit haben sich immer mehr Games-Unternehmen zu weitreichenden Klimastrategien verpflichtet.

Auch der game leistet seinen Beitrag zum Klimaschutz. So engagieren sich der Verband und seine Tochtergesellschaften USK, Stiftung Digitale Spielekultur, esports player foundation, VHG und game events, indem CO2-Emissionen reduziert und wenn möglich vollständig verhindert werden. Zugleich wird jährlich der CO2-Fußabdruck (CCF) über einen externen Partner ermittelt und (noch) nicht vermeidbare Emissionen werden durch Kompensation im Rahmen von Klimaschutzprojekten vollständig ausgeglichen. Seit 2021 ist der game außerdem Mitglied der Playing for the Planet Alliance, einer Umweltkooperation der UN mit der Games-Branche, und unterstützt diese aktiv. Anfang 2022 hat der game zusammen mit der Koelnmesse im Rahmen der gamescom zudem die Nachhaltigkeitsinitiative gamescom goes green ins Leben gerufen. Dieses Nachhaltigkeitskonzept machte die gamescom zum ersten klimafreundlichen Games-Event dieser Größe. Zahlreiche Initiativen und Maßnahmen sind die Folge: zuletzt durch Kooperationen mit Initiativen wie Trash Galore, mit deren Hilfe Standbau-Materialien vor der Entsorgung bewahrt werden, und der Aktion Spende Dein Pfand. Ein Teil davon ist auch der gamescom forest, mit dem ein klimastabiler Mischwald in der Nähe von Bayreuth unter anderem mit den Spenden der Community und ausstellenden Unternehmen aufgeforstet wird. Jedes Jahr werden weitere Schritte zur Vermeidung und Reduzierung von CO2-Emissionen unternommen und alle verbleibenden Emissionen des Kern-Events in Kooperation mit dem Klimaexperten ClimatePartner zu 100 Prozent kompensiert.