Call for Evidence der Europäischen Kommission zu einer KI-Strategie für den Kultur- und Kreativsektor

Die EU-Kommission hat am 29.07.2026 einen Call for Evidence zu einer KI-Strategie für den Kultur- und Kreativsektor veröffentlicht. Der game – Verband der deutschen Games-Branche begrüßt die Vorbereitung einer EU-Strategie für Künstliche Intelligenz im Kultur- und Kreativsektor. Künstliche Intelligenz verändert bereits heute, wie kulturelle Werke entstehen, finanziert, produziert, lokalisiert, vertrieben, gefunden und erlebt werden. Ein kohärenter europäischer Ansatz kann Kultur- und Kreativunternehmen dabei helfen, KI verantwortungsvoll zu nutzen, Europas kreative Werte zu schützen und die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen im globalen Vergleich zu stärken.

Aus Sicht der Games-Branche sollte die Strategie noch ambitionierter mit Blick auf Innovation sein und gleichzeitig die Bedeutung von Urheberrecht, Vertragsfreiheit und die Rechte von Kreativschaffenden klar herausstellen. Aus unserer Sicht stehen diese Ziele nicht im Widerspruch zueinander: Für unsere Branche bilden kreativer Anspruch, technologische Entwicklung und der Schutz geistigen Eigentums Teile desselben Ökosystems. Die Strategie sollte daher keine vereinfachende Trennung zwischen kulturell Schaffenden auf der einen und KI- beziehungsweise Technologieunternehmen auf der anderen Seite vornehmen. Games-Unternehmen sind Rechteinhaber, aber ebenso Technologieentwickler und Anwender von KI und Kunden europäischer wie internationaler Technologieanbieter.

Die gesamte Stellungnahme findet sich im PDF-Dokument.



Maren Raabe
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Dr. Christian-Henner Hentsch
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