G-STAR 2019 – FAQ zum deutschen Gemeinschaftsstand

Auf der Global Game Exhibition G-STAR 2019 wird es in diesem Jahr erstmalig einen durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützten deutschen Gemeinschaftsstand geben. Wir haben an dieser Stelle ein FAQ zur G-STAR und zur Teilnahme am deutschen Gemeinschaftsstand zusammengestellt.

 

Was ist die G-STAR?

Die Global Game Exhibition G-STAR ist die seit 2005 stattfindende, größte südkoreanische Messe für Unterhaltungselektronik und Games. Sie wird von der Korea Association of Game Industry (K-GAMES) organisiert und wird seit 2009 in Busan ausgerichtet. Mit 230.000 Besuchern (2018) gehört sie weltweit zu den größten Messen der Branche.
 
Die G-STAR 2019 findet vom 14. bis 17. November 2019 statt. Vom 14. bis 16. November 2019 ist der B2B-Bereich der Messe geöffnet.
 
2018 zählte die G-STAR 230.000 Besucher. 689 Aussteller aus 36 Ländern präsentierten ihre Produkte an 2.900 Ständen.
 
Die offizielle Webseite der G-STAR ist auf www.gstar.or.kr/eng zu finden.

 

Was geschieht zur G-STAR 2019 aus deutscher Sicht?

Zur G-STAR 2019 wird erstmals ein vom Bundeswirtschaftsministerium unterstützter deutscher Gemeinschaftsstand angeboten. Der German Pavillon entsteht in Zusammenarbeit mit dem AUMA und wird von der Koelnmesse durchgeführt. Voraussetzung für die Umsetzung des deutschen Gemeinschaftsstandes ist die Teilnahme von mind. acht Ausstellern der Games-Branche.

 

Warum sollte ich als deutsches Games-Unternehmen an der G-STAR 2019 teilnehmen?

Mit einem Jahresumsatz von 5,6 Milliarden US-Dollar war Südkorea 2018 der viertstärkste Games-Markt weltweit (Quelle). Mit 17,5 Mio Nutzern von Mobile Games ist der südkoreanische Markt vor allem für Entwickler und Publisher Spiele-Apps sehr spannend (Mobile Games ARPU 86,68 US-Dollar, vergleichbar mit Japan; Quelle). Auch Online-Spiele stehen in Südkorea weiterhin hoch im Kurs – 85% der Bevölkerung sind online.
 
Das Geschäftsleben im südostasiatischen Raum unterscheidet sich dabei massiv von den westlichen Gewohnheiten. Eine Reise zur G-STAR kann dabei helfen, den Markt besser zu verstehen, Hürden zu überwinden und so einen Markteintritt in Südkorea und den asiatischen Raum zu erzielen.

 

Wer kann am deutschen Gemeinschaftsstand ausstellen?

Zur Teilnahme berechtigt sind:

  • Deutsche Unternehmen
  • Ausländische Tochtergesellschaften von deutschen Unternehmen
  • Ausländische Vertreter von deutschen Unternehmen
  • Ausländische Unternehmen, die Produkte in deutscher Lizenz fertigen

 

Wie kann ich am deutschen Gemeinschaftstand teilnehmen und was kostet es mich?

Für den deutschen Gemeinschaftsstand zur G-STAR 2019 sind zwei Beteiligungsformen vorgesehen:
 


(Beispielbild Stand Tokyo Game Show 2019)
 

  • Firmengemeinschaftsbeteiligung
    – mit Standbau, ab € 90,– pro m²; min. 9 m² zzgl. Gestaltung und optionaler Extras
    – Zum Vergleich: Normalpreis auf G-STAR ohne Standbau = ca. € 110,– pro m²- ohne Standbau, ab € 80,– pro m²; min. 50 m² zzgl. Gestaltung und optionaler Extras
    – D.h. der Aussteller baut seinen Stand in diesem Fall selber und erhält eine „Stele“ im Pavillon-Design, um seine Zugehörigkeit zum deutschen Gemeinschaftsstand zu signalisieren
  • Informationszentrum
    – auf 2 m² begrenzte Fläche zum Pauschalpreis von € 250,–
    – umfasst Infocounter, Barhocker und eine Wandgrafik in A1-Format

 

Welche Vorteile bringt mir eine Teilnahme am deutschen Gemeinschaftsstand?

Unternehmen, die sich im Rahmen des Gemeinschaftsstandes unter dem Dach „made in Germany“ präsentieren, profitieren von günstigeren Konditionen, einer gemeinsamen Infrastruktur, von Anfang an kalkulierbaren Kosten und einer professionellen Betreuung. Alle organisatorischen Belange wie Flächenbuchung, Organisation des Standbaus, Bestellung der benötigten technischen Anschlüsse etc. werden durch erfahrene Mitarbeiter erledigt. Die Aussteller können sich auf die Entdeckung eines neuen Marktes für ihr Unternehmen konzentrieren.
 
Nicht zu unterschätzen ist der Aufmerksamkeitsgrad, den eine deutsche Gemeinschaftsfläche erregt, im Vergleich zu einem Einzelstand „irgendwo in der Halle“.
 
Jeder deutsche Pavillon wird außerdem von einem Internetauftritt begleitet, in dem alle Aussteller innerhalb des deutschen Pavillons aufgeführt sind und der ein Jahr online ist. Ergänzend wird ein Flyer gedruckt, der vor Ort ausgegeben wird.
 
Der deutsche Pavillon wird – vorbehaltlich seiner letztlichen Größe – über einen Meeting-Raum verfügen, der von den Ausstellern genutzt werden kann. Darüber hinaus können Trailer zu ausgestellten Produkten am Empfang / Lobby-Bereich des Standes auf einem Monitor abgespielt werden. Ein(e) Dolmetscher(in) steht den Ausstellern am Stand zur Verfügung.

 

Kann ich meine Fläche attraktiv individualisieren, branden und zusätzliche Ausstattung buchen?

Ja! Die eigentliche Gestaltung der gebuchten Fläche erfolgt durch den Aussteller in Absprache mit der Koelnmesse. Der Aussteller teilt der Koelnmesse mit, was er auf seiner gebuchten Fläche zeigen möchte, welche zusätzliche Standbauausstattung er selber mitbringt bzw. zusätzlich über die Koelnmesse buchen möchte.
 
Der Aussteller erhält einheitlich Bodenbelag, Wände, generelle Beleuchtung, Standbeschriftung und den generellen Standbau mit „made in Germany“-Hinweis, Stromanschluss und Basismobiliar (abhängig von gebuchter Option, siehe Info-Dokument der Koelnmesse).
 
Hier drei Individualisierungs-Beispiele vom German Pavillon zur GDC:
 

 

Kann ich selber bestimmen an welcher Stelle des Gemeinschaftsstandes meine Fläche sein wird?

Die Aufplanung für den deutschen Gemeinschaftsstand erfolgt nach Anmeldeschluss durch die Koelnmesse in Abstimmung mit dem game-Verband. Aussteller können ihre Standwünsche (Abmessung, Platzierung, Standard wie Reihen-, Eck-, Kopfstand) auf der Anmeldung angeben. Die Koelnmesse ist bemüht, alle Wünsche soweit möglich umzusetzen – logischerweise gibt es aber gewisse Einschränkungen.
 
Erst wenn das Ministerium die Ausstellerliste und die Aufplanung freigegeben hat, darf die Koelnmesse die Aussteller über die Platzierung informieren. Dementsprechend kann vorab keine Aufplanung herausgegeben werden, auf der sich die Aussteller ihre Fläche aussuchen können. Dies hängt u.a. damit zusammen, dass es im German Pavillon keine Lücken geben darf.

 

Was erwarten mich für weitere Kosten?

Abhängig vom Buchungszeitraum muss für einen Flug von Deutschland nach Busan (Gimhae International Airport) mit etwa € 800 bis € 1.000 pro Person gerechnet werden. Typische Business-Hotels im Umkreis der G-STAR sind bei nicht allzu später Buchung für unter € 100 pro Nacht zu kriegen.

 

Woran muss ich als Aussteller bei der G-STAR 2019 sonst noch denken?

Besonders kritisch ist die koreanische Sprache. Aussteller, die auf ihrer Fläche Flyer oder ähnliches Infomaterial verteilen wollen, sollten das Material vorab ins Koreanische übersetzen lassen. Auch die koreanische Lokalisierung von Spielen die gezeigt werden sollen ist sehr zu empfehlen. Ausgedruckte Panels mit Steuerungs-Erklärungen und kurzen Basisinfos zum Spiel auf Koreanisch helfen ebenfalls.
 
Die Zeit in Südkorea ist sieben Stunden voraus der Zeit in Deutschland (CET+7). Falls zeitlich machbar sollte man also 1-2 Tage vor den ersten Terminen anreisen, um sich zumindest ein wenig an die Zeitverschiebung zu gewöhnen.
 
Plant Marketing / PR Aktionen, um das Publikum einzubinden: Standpersonal im Cosplay als Fotomotiv, deutsche Give-Aways, Verteilen von Spiele-Codes … seid kreativ!

 

Wie sieht der weitere Zeitplan aus?

Die Anmeldefrist für den deutschen Gemeinschaftsstand der G-STAR 2019 endet am 05.08.2019. Insofern die nötige Mindestanzahl von Ausstellern zur Teilnahme am deutschen Gemeinschaftsstand akquiriert werden konnte, startet die Koelnmesse mit der Umsetzung des Standes.

 

Ich wäre gerne als Aussteller dabei. An wen muss ich mich wenden?

Bitte wendet euch zur Buchung eurer Fläche an:
 
Elke Nobis
Projektleiterin
Auslandsmessebeteiligungen
Tel. + 49 221 821-3054
e.nobis(at)koelnmesse.de

Thorsten Hamdorf
Leiter Marketing, Marktforschung, Services
+49 30 240 8779 0