eSports in Deutschland – Probleme und Lösungsvorschläge

eSports boomt, der digitale Wettstreit begeistert Millionen Menschen und wächst weltweit rasant. Wie kaum eine andere Disziplin hat sich der digitale Wettkampf in den vergangenen Jahren aus einem Nischen- zu einem Massenphänomen entwickelt. War er Ende der 1990er Jahre noch vorwiegend Gamern bekannt, werden die Wettkämpfe heute von einem Millionenpublikum per Livestream und in ausverkauften Stadien verfolgt. Das Asiatische Olympische Komitee (OCA) hat eSports bei den Asienspielen 2022 sogar offiziell in das Programm mit aufgenommen. Die eSports-Athleten genießen vielerorts einen Status, der sonst nur Film- oder Popstars vorbehalten ist.
 
Auch in Deutschland entwickelt sich eSports rasant. Deutschland hat angesichts der vergleichsweisen großen Rolle von eSports hierzulande die Chance, eine Vorreiterrolle einzunehmen. Neben der ESL, dem Veranstalter der weltweit größten eSports-Turniere, gibt es in Deutschland zahlreiche weitere eSports-Stakeholder wie Freaks 4U Gaming oder Riot Games. Daneben wird der ehrenamtliche Breiten-eSports immer wichtiger. eSports-Vereine werden gegründet und viele etablierte Sportvereine schaffen eigene eSports-Abteilungen.

Ziel: Situation des eSports in Deutschland verbessern

game · eSports, die Vereinigung der deutschen eSports-Branche, setzt sich für die Verbesserung der Situation des eSports in Deutschland ein. In dem Positionspapier werden die von den dort organisierten Akteure vorrangigen Probleme skizziert, die es zu lösen gilt, um die Situation des eSports deutlich zu verbessern: Diese sind 1. die Anerkennung der Gemeinnützigkeit für Vereine und 2. die Erleichterung der Visa-Vergabe für eSports-Athleten.

Sebastian Broch
Referent Politische Kommunikation
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